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Wachstum durch Breitband und mobiles Internet

Die Deutsche Telekom richtet ihr Geschäft konsequent auf Breitbanddienste und mobiles Internet aus. Neben der Festigung der Marktposition in Deutschland spielt das Wachstum in den ausländischen Mobilfunkmärkten eine entscheidende Rolle.

Die Deutsche Telekom verfolgt langfristig das Ziel, zu einem Marktführer für vernetztes Leben und Arbeiten zu werden und orientiert sich an den wesentlichen Industrie-Trends: der Digitalisierung vieler Lebensbereiche, der Fragmentierung des Lebens- und Arbeitsumfelds, der Personalisierung von Produkten und Diensten, der wachsenden Mobilität sowie der zunehmenden Globalisierung. Die Deutsche Telekom greift diese Trends aktiv auf, investiert gezielt in die Infrastruktur der nächsten Generation und entwickelt und vermarktet innovative Produkte und Services. Die Strategie "Konzentrieren und gezielt wachsen" hat dabei vier Schwerpunkte.


Verbessern der Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland
Die Wettbewerbsfähigkeit vor allem auf dem Heimatmarkt zu stärken ist ein zentraler Baustein der im Jahr 2006 verabschiedeten Strategie. Im Mittelpunkt steht der gezielte Ausbau der Breitbandinfrastruktur, die Einführung innovativer Produkte und ein verbesserter Service.


Auf diese Weise konnte auf dem heimischen DSL-Markt bereits die Marktführerschaft wiedererlang werden, während der Ausbau des schnellen Breitbandnetzes weitergeht. Im Festnetz versorgt der Konzern eine wachsende Zahl von Städten mit ADSL2+ und dem noch schnelleren VDSL. Zudem setzt die Deutsche Telekom auf die kontinuierliche Beschleunigung ihrer Mobilfunknetze.


Der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit dient auch das im Jahr 2006 gestartete Kostensenkungsprogramm "Save for Service", mit dem Einsparungen von bis zu 4,7 Milliarden Euro jährlich erzielt werden.


In Sachen Service erhielten die Telekom Shops inzwischen vom TÜV Bestnoten für die Gesamtzufriedenheit der Kunden mit dem geleisteten Service, und die Stiftung Warentest 11/2008) kürte T-Home zum Testsieger bei der Bereitstellung von DSL-Anschlüssen und dem damit verbundenen Kundenservice.


Noch mehr Kundennähe und zugleich weitere Synergien soll die Zusammenlegung des Deutschlandsgeschäfts bringen, die das Unternehmen anstrebt. Ein erster Schritt erfolgt zum 1. Juli mit der Verschmelzung der T-Mobile International auf die Deutsche Telekom AG.


Wachstum im Ausland durch Mobilfunk
Das internationale Mobilfunkgeschäft ist für die Deutsche Telekom ein Hauptwachstumstreiber. Der größten Teil des Umsatzes im Mobilfunkgeschäft wird außerhalb Deutschlands erwirtschaftet, wo das Unternehmen fast 90 Millionen Mobilfunkkunden hat. Allein T-Mobile USA betreute Ende 2008 fast 33 Millionen Kunden. In Südosteuropa hat sich die Deutsche Telekom durch die Beteiligung an der griechischen OTE eine starke Position nicht nur in Griechenland verschafft, sondern auch in weiteren wachstumsstarken südosteuropäischen Märkten. Der Bedeutung dieses Marktes wird die Deutsche Telekom seit März 2009 mit der Einrichtung eines eigenen Vorstandsressorts für Südosteuropa gerecht.


Mobilisieren des Internets
Der Trend zur mobilen Datennutzung nimmt immer mehr Fahrt auf. Die Deutsche Telekom gestaltet diesen Trend mit leistungsfähiger Infrastruktur, attraktiven Preisen sowie innovativen Endgeräten wie den iPhones 3G und 3GS oder dem Android-basierten T-Mobile G1. So führte T-Mobile das iPhone 3G exklusiv in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und weiteren Märkten Ost- und Südosteuropas ein. Der Absatz von Laptops und Netbooks in Verbindung mit einem mobilen Breitbandinternetvertrag trägt zur positiven Entwicklung bei den Umsätzen mit mobiler Datenkommunikation bei. Und die Zahl der web’n’walk-Kunden, stieg in den fünf westeuropäischen Gesellschaften allein im Jahr 2008 um 65 Prozent auf 5,3 Millionen.


Aufbau netzzentrierter ICT
Im Großkundensegment ist der Trend zur Konvergenz von IT, TK-Leistungen und Anwendungen zu einer einheitlichen ICT-Welt ungebrochen. T-Systems, die Großkundensparte der Deutschen Telekom, die sich auf das ICT-Lösungsgeschäft mit rund 400 nationalen und internationalen Systemkunden konzentriert, ist strategisch auf netzzentrierte Dienstleistungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik ausgerichtet.


Große internationale Outsourcing-Verträge, unter anderem mit Siemens, dem südafrikanischen Versicherungsunternehmen Old Mutual Group oder Alcatel Lucent sowie mit der Royal Dutch Shell belegen den Erfolg der Strategie. Die strategische Partnerschaft mit dem amerikanisch-indischen Unternehmen Cognizant im Bereich der Systemintegration unterstreicht die Positionierung T-Systems als globaler Anbieter.

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